Vor der Verarbeitung beachten
Für ein dauerhaft gutes Ergebnis einer Baumaßnahme sollte die Auswahl der eingesetzten Produkte sorgfältig auf die jeweiligen Anforderungen abgestimmt werden. Entscheidend sind dabei unter anderem die spätere Nutzung und Belastung der Fläche, beispielsweise durch unterschiedliche Fahrzeugtypen, sowie die Lage der Baumaßnahme. Überdachungen oder andere bauliche Gegebenheiten können etwa die natürliche Abwitterung und damit die Farbentwicklung der verwendeten Produkte beeinflussen.
Auch die benötigte Materialmenge sollte möglichst frühzeitig und vollständig ermittelt werden. Bei mehreren Bestellungen kann Ware aus unterschiedlichen Produktionschargen geliefert werden, wodurch Farbabweichungen möglich sind. Darüber hinaus spielen die Art des Belags, etwa scharfkantiges oder gefastes Pflaster, sowie erforderliche Zuschnitte eine wichtige Rolle. Werden Randbegrenzungen bereits bei der Planung auf das Rastermaß des Belags abgestimmt, lassen sich Zuschnitte reduzieren oder teilweise vollständig vermeiden.
Pflastersteine
Unterbau und Bettung
Die Stärke des Unterbaus richtet sich nach der zu erwartenden Belastung und dem vorhandenen Untergrund. Als Material eignet sich frostsicheres, kornabgestuftes Material wie Splitt in der Körnung 0/32 mm. Für private Gehwege genügt in der Regel eine Stärke von 20 cm, während bei stärker belasteten Verkehrsflächen 30–40 cm erforderlich sind. Für stark befahrene Flächen gelten die Bauklassen nach RStO.
Der Unterbau muss gleichmäßig und ausreichend verdichtet werden. Unebenheiten dürfen nicht mit der Pflasterbettung ausgeglichen werden, da sonst nach dem Abrütteln Mulden entstehen können. Zusätzlich ist ein Gefälle von mindestens 2,5 % einzuplanen. Die Verdichtung muss verhindern, dass die Pflasterbettung später in den Unterbau wandert.
Rahmungen
Für eine stabile Pflasterfläche werden nicht tragfähige Bodenschichten bis zum Planum abgetragen. Darauf folgen eine mindestens 25 cm starke Tragschicht aus Kies, Schotter oder Lava (0/32 oder 0/40) und ein 4–5 cm starkes Pflasterbett aus Brechsand-Splitt (0/5). Planum und Tragschicht werden verdichtet, ein Gefälle von 2–3 % sorgt für den Wasserablauf. Das Pflasterbett wird gleichmäßig und etwa 1 cm höher abgezogen, da es sich beim Abrütteln absenkt.
Homogene Farbverteilung
Für ein gleichmäßiges Farbbild sollten Pflastersteine scheibenweise aus verschiedenen Paletten gemischt werden. So entsteht besonders bei nuancierten Farben eine harmonische Farbverteilung und bei einfarbigen Flächen wird ein unerwünschtes „Schachbrettmuster“ vermieden.
Fugen
Beim Verlegen der Pflastersteine ist ein gleichmäßiger Fugenabstand von 3–5 mm einzuhalten. Die an den Steinen vorhandenen Abstandhalter geben den erforderlichen Fugenabstand nicht automatisch vor. Dieser muss deshalb während der Verlegung von Stein zu Stein kontrolliert und angepasst werden. Ein direktes Aneinanderlegen der Pflastersteine ist zu vermeiden, da sich die Steine bei Bewegungen gegenseitig beschädigen können. Dies kann zu Kantenabplatzungen führen und die Lebensdauer der Pflasterfläche beeinträchtigen.
Nach dem Verlegen werden die Fugen vollständig mit einem geeigneten Fugenmaterial verfüllt. Vor dem anschließenden Abrütteln müssen überschüssiges Fugenmaterial sowie Fremdkörper und Verpackungsreste von der Oberfläche entfernt werden. Damit die Fugen dauerhaft stabil und funktionsfähig bleiben, sollten sie regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf nachgesandet werden. Fugenmaterial sollte zudem nicht längere Zeit auf der Steinoberfläche verbleiben, da dadurch unerwünschte Verfärbungen entstehen können.
Abrütteln
Nach dem Verfugen wird die trockene Pflasterfläche mit einem auf Steindicke und Beschaffenheit abgestimmten Flächenrüttler mit PVC-Gleitvorrichtung abgerüttelt. Bei Lang- und Großformaten, beispielsweise 50 × 20 cm, ist ein oberflächen- und steinschonender Spezialrüttler zu verwenden. Das Abrütteln erfolgt dabei in Längsrichtung. Bei 6 cm starkem Pflaster darf die eingesetzte Rüttelplatte maximal 130 kg wiegen.
Die Rüttelfrequenz sollte möglichst hoch eingestellt werden, damit die Rüttelplatte nicht auf der Pflasteroberfläche springt und dadurch Schäden oder Steinbrüche verursacht. Vor dem Abrütteln müssen die Fugen so weit gefüllt sein, dass sich die Pflastersteine während des Vorgangs nicht verschieben können. Pflasterflächen ohne ausreichende Verfugung dürfen nicht abgerüttelt werden. Zusätzlich sind Kunststoffgranulat und andere Fremdkörper vollständig von der Fläche zu entfernen. So lassen sich Kantenabplatzungen, Oberflächenschäden und Beschädigungen der Pflastersteine vermeiden.
Ausblühungen und Farbunterschiede
Kalkausblühungen
Kalkausblühungen können durch Feuchtigkeit entstehen, beeinträchtigen jedoch weder Qualität noch Gebrauchswert. Sie verschwinden durch Bewitterung und Nutzung meist von selbst. Pflasterpakete sollten bis zur Verlegung trocken gelagert werden.
Farbschwankungen
Durch natürliche Zuschlagstoffe sind Farbunterschiede nicht vollständig vermeidbar. Für ein gleichmäßiges Gesamtbild sollten Steine aus mehreren Paketen und verschiedenen Lagen gemischt verlegt werden.
Kantenabplatzungen
Zu enge Fugen oder ein nicht ausreichend tragfähiger Unterbau können besonders beim Abrütteln zu Kantenabplatzungen führen. Diese entstehen durch die Verarbeitung und stellen keinen Produktmangel dar.
Terrassenplatten
Untergrund und Tragschicht
Nicht tragfähige Bodenschichten werden bis zum standfesten Untergrund abgetragen. Das Planum muss eben, ausreichend verdichtet und mit einem Gefälle von mindestens 2 % angelegt werden. Im privaten Bereich folgt eine 25–30 cm starke Tragschicht aus gebrochenem Naturstein (0/32 oder 0/45), die vollständig verdichtet wird. Wichtig ist ein zuverlässiger Wasserablauf, da Staunässe zu Frostschäden und optischen Beeinträchtigungen führen kann.
Randeinfassung und Entwässerung
Eine allseitige Randeinfassung verhindert das Verschieben des Belags und sollte vor der Verlegung exakt festgelegt werden. Gleichzeitig ist eine zuverlässige Entwässerung sicherzustellen, um Staunässe und mögliche Schäden zu vermeiden. Als Randbefestigung eignet sich beispielsweise PAVE EDGE Light.
Bettung
Die Bettungsschicht wird ca. 4 cm (± 1 cm) stark sowie höhen- und profilgerecht ausgeführt. Empfohlen wird ein kornstabiles Mineralgemisch der Körnung 0/5 mm, das filterstabil zur Tragschicht ist. Die Fläche wird gleichmäßig, z. B. mit einer Richtlatte, abgezogen und darf anschließend nicht mehr betreten oder befahren werden.nthölzer oder Stangen gleichmäßig abgezogen. Anschließend darf die fertige Bettung nicht mehr betreten oder befahren werden, damit die vorbereitete Oberfläche erhalten bleibt.
Verlegung
Bei der Verlegung ist eine Fugenbreite von 1–4 mm einzuhalten. Sie gleicht Maßtoleranzen aus und verhindert Schäden durch Kantenpressungen. Die Platten werden mit einem Gefälle von 1,5–2,5 % verlegt und müssen vollflächig und kippsicher auf der Bettung aufliegen. Für ein gleichmäßiges Farbbild sollten Platten aus mehreren Paketen gemischt werden.
Besonders wichtig ist eine zuverlässige Entwässerung, damit sich unter den Platten keine Staunässe bildet. Auf festen Unterkonstruktionen sind entsprechende Drainage- oder Ausgleichslösungen erforderlich. Eine starre Verklebung mit dem Untergrund ist zu vermeiden, da Temperaturwechsel zu Rissbildungen führen können.
Passstücke und Fugen
Passstücke an Randbereichen sollten möglichst zugeschnitten und nicht zu klein ausgeführt werden, um Bruch oder ein Lösen aus der Fläche zu vermeiden. Beim Schneiden sind die Platten vorzunässen und anschließend gründlich mit klarem Wasser abzuspülen, damit keine Rückstände entstehen.
Die Fugen werden während der Verlegung kontinuierlich mit einem geeigneten, gewaschenen und nicht färbenden Fugenmaterial gefüllt. Fugenkreuze sorgen für einen gleichmäßigen Fugenverlauf. Eine fugenlose Verlegung ist nicht zulässig. Von gebundenen Fugenmaterialien wird abgeraten, da diese zu Rissen, Farbveränderungen oder Verfärbungen führen können.
Bei der Verarbeitung beachten
Vorbereitung
Vor Beginn der Arbeiten muss die vorhandene Konstruktion auf ihre Tragfähigkeit geprüft werden. Die Verlegefläche ist mit geeigneten Profilen, Randsteinen oder Palisaden zu begrenzen. Dabei muss eine zuverlässige Entwässerung gewährleistet sein, um Nässestau zu vermeiden.
Verlegearten
Für Keramik-Terrassenplatten stehen verschiedene Verlegearten zur Verfügung:
A: Verlegung im Splittbett
B: Verlegung in Einkornmörtel auf ungebundener Tragschicht
C: Verlegung in Einkornmörtel auf vorhandener Betonplatte
D: Verlegung auf Stelzlagern
Empfehlung
Für ein langlebiges und belastbares Ergebnis empfiehlt sich die gebundene Verlegung nach Variante B oder C. Diese sollte von einem Fachunternehmen ausgeführt werden, da eine unsachgemäße Verlegung zu Bauschäden führen kann.
Randeinfassung
Aufgrund möglicher Maß- und Kalibertoleranzen sollte die Einfassung der Belagsfläche nicht bereits vor der Verlegung vollständig festgelegt werden. Die örtlichen Gegebenheiten und die anerkannten Regeln der Technik sind stets zu berücksichtigen.
Verlegeart A – Verlegung im Splittbett
Vorteile
Die Verlegung im Splittbett ermöglicht eine einfache und schnelle Umsetzung ohne Trocknungszeiten. Sie ist kosteneffizient und ermöglicht bei Bedarf einen problemlosen Rückbau.
Vorbereitende Arbeiten
Nicht tragfähiger Untergrund wird ca. 35–45 cm abgetragen. Anschließend wird eine Frostschutz-/Tragschicht aus Schotter 0/32 mm eingebaut, verdichtet und mit einem Gefälle von mindestens 2 % hergestellt.
Verlegung
Auf die Tragschicht folgt eine 30–50 mm starke Bettung aus Edelsplitt der Körnung 2–5 mm, die gleichmäßig und filterstabil abgezogen wird. Die Platten werden mit Abstandhaltern und einer Fugenbreite von mindestens 3 mm verlegt und vorsichtig mit einem Gummihammer angeklopft.
Die Fläche benötigt ein Gefälle von mindestens 2 %. Zu festen Bauteilen und Wänden ist eine Bewegungsfuge von mindestens 8 mm einzuhalten.
Verlegemuster
Eine Verlegung im Halbverband wird nicht empfohlen. Geeignet sind Drittel- oder Viertelverband.
Verlegeart B - Verlegung in Einkornmörtel
Vorteile
Die Verlegung in Einkornmörtel eignet sich besonders für Großformate und bietet eine sichere, drainfähige und langlebige Konstruktion. Eine feste Verfugung kann Unkraut- und Ameisenbefall reduzieren. Bei entsprechender Stärke des Drainmörtels ist die Fläche auch befahrbar.
Vorbereitende Arbeiten
Nicht tragfähiger Untergrund wird ca. 35–45 cm abgetragen. Anschließend wird eine Frostschutz-/Tragschicht aus Schotter 0/32 mm eingebaut, verdichtet und mit einem Gefälle von mindestens 2 % hergestellt.
Verlegung
Der Einkornmörtel wird entsprechend der Nutzung und dem Untergrund dimensioniert, aufgebracht und abgezogen. Die Platten erhalten rückseitig eine Kontaktschicht und werden mit einer Fugenbreite von mindestens 3 mm verlegt und leicht mit einem Gummihammer angeklopft. Dehnfugen sind entsprechend einzuplanen.
Zu festen Bauteilen und Wänden ist eine Bewegungsfuge von mindestens 8 mm einzuhalten. Die Herstellerangaben für Einkornmörtel und Kontaktschicht sind zu beachten.
Verlegemuster
Eine Verlegung im Halbverband wird nicht empfohlen. Geeignet sind insbesondere Drittel- oder Viertelverband.
Schneiden der Terrassenplatten
Für saubere Schnittkanten eignen sich Winkelschleifer oder Nassschneider mit einer diamantbesetzten Trennscheibe für Keramik. Die besten Ergebnisse werden im Nassschnitt erzielt. Die Platten sollten vor dem Schneiden vorgenässt und anschließend sofort gründlich mit klarem Wasser abgespült werden.
Verfugen im Splittbett
Bei einer ungebundenen Bettung kann die Fuge offen bleiben oder mit trockenem, sauberem und nicht färbendem Edelsand/-splitt der Körnung 0/2, 0/3 oder 1/3 mm verfüllt werden. Das Material muss filterstabil sein.
Verfugen in Einkornmörtel
Bei einer gebundenen Bettung können geeignete feste Fugenmaterialien aus dem Fachhandel verwendet werden. Dabei sind die jeweiligen Herstellerangaben zu Verarbeitung und Belastbarkeit zu beachten.
Verlegeart C – Einkornmörtel auf vorhandener Betonplatte
Vorteile
Diese Verlegeart eignet sich besonders für Großformate und bietet eine sichere, drainfähige und langlebige Konstruktion. Eine feste Verfugung ist möglich und kann Unkraut- und Ameisenbefall reduzieren. Zudem ist die Fläche nahezu wartungsfrei.
Vorbereitende Arbeiten
Betonplatte und alle weiteren Schichten müssen ein Gefälle von mindestens 2 % aufweisen. Falls erforderlich, wird ein Gefälleestrich eingebaut. Betonplatte, Estrich und Bauwerksanschlüsse sind fachgerecht abzudichten. Für eine bessere Entwässerung wird eine geeignete Drainagematte empfohlen.
Verlegung
Auf die Drainagematte wird der entsprechend der Nutzung dimensionierte Einkornmörtel aufgebracht. Die Platten erhalten rückseitig eine Kontaktschicht und werden mit einer Fugenbreite von mindestens 3 mm verlegt und vorsichtig angeklopft. Dehnfugen sind entsprechend einzuplanen.
Zu festen Bauteilen und Wänden ist eine Bewegungsfuge von mindestens 8 mm einzuhalten. Die jeweiligen Herstellerangaben sind zu beachten.
Verlegemuster
Eine Verlegung im Halbverband wird nicht empfohlen. Geeignet sind Drittel- oder Viertelverband.
Verlegeart D – Verlegung auf Stelzlagern
Vorteile
Die Verlegung auf Stelzlagern bietet eine leichte, unterlüftete Konstruktion mit schneller Wasserableitung. Sie ist einfach, temperaturunabhängig und ohne Trocknungszeiten umsetzbar. Höhenverstellbare Stelzlager ermöglichen variable Aufbauhöhen und einen problemlosen Rückbau.
Vorbereitende Arbeiten
Der Untergrund muss eben und mit einem Gefälle von mindestens 2 % ausgeführt sein. Unebenheiten sind auszugleichen, bei Bedarf ist ein Gefälleestrich herzustellen. Betonplatte, Estrich und Bauwerksanschlüsse müssen fachgerecht abgedichtet werden. Bei vorhandener Wärmedämmung sind deren Belastbarkeit und die statischen Anforderungen zu prüfen.
Verlegung
Die Platten werden in einer Flucht auf den Stelzlagern verlegt. Diese werden an den Fugenkreuzpunkten positioniert; je nach Format können zusätzliche Stelzpunkte erforderlich sein. Die Fugenstege sorgen für einen gleichmäßigen Abstand, die Fugen bleiben offen.
Ein Gefälle von mindestens 2 % und eine Bewegungsfuge von mindestens 8 mm zu Wänden und festen Bauteilen sind einzuhalten.
Verlegemuster
Eine Verlegung im Halbverband wird nicht empfohlen. Geeignet sind Drittel- oder Viertelverband.
Sicherheitshinweise
Bei einer Verlegung in der Höhe besteht insbesondere bei Sturm die Gefahr, dass ungebundene Platten angehoben werden. Die Eignung des Systems sollte daher vorab durch einen anerkannten Sachverständigen geprüft und die örtlichen Vorschriften berücksichtigt werden.
Bei einer nicht vollflächig aufliegenden Verlegung, z. B. auf Stelzlagern, können starke punktuelle Belastungen zum Bruch der Keramikplatten führen. Dadurch besteht ein erhöhtes Verletzungsrisiko.
Aufbau von Schalungssteinen
Fundament erstellen
Je nach Bauwerk ist ein ca. 80 cm tiefes, frostfrei gegründetes Streifenfundament oder ein entsprechender Winkelfuß erforderlich. Das Fundament sollte etwa 10 cm breiter als die Schalungssteine sein. Anschlussbewehrungen müssen ca. 30–40 cm in das spätere Mauerwerk hineinragen. Als Fundamentbeton eignet sich beispielsweise C20/25 mit Körnung 0/32 mm.
Mauerhöhe und Statik
Die erforderliche Bewehrung richtet sich nach Mauerhöhe, Bauweise, Geländeform und Belastung. Zur Stabilisierung werden Bewehrungseisen sowohl waagerecht als auch senkrecht eingesetzt. Die Bewehrungsvorschläge der Musterstatik dienen lediglich als Orientierung. Für eine sichere Ausführung unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten ist die Beurteilung durch einen Statiker erforderlich.
Bewehrungsvorschläge
Belastungsklassen
Mauern fachgerecht aufbauen
Fundamentausbildung
Jede Mauer benötigt für einen sicheren Aufbau und die erforderliche Standsicherheit ein Fundament. Dieses sollte etwa 20 cm breiter als der Mauerstein ausgeführt werden.
Für eine frostsichere Gründung kann – abhängig von der Bodenart – eine Fundamenttiefe von bis zu 80 cm erforderlich sein. Die Tragschicht besteht aus einer etwa 20–30 cm starken, lagenweise verdichteten Frostschutzschicht der Körnung 0/32. Der obere Teil wird aus Beton der Güte C16/20 hergestellt.
Hinterfüllung
Für die Hinterfüllung von Böschungsbefestigungen sollte durchlässiger und frostsicherer Boden beziehungsweise ein geeignetes Mineralstoffgemisch verwendet werden.
Die Hinterfüllung wird lagenweise bis maximal 20 cm Höhe beziehungsweise bei Einzelelementen in Höhe der Steinreihen eingebaut und standfest verdichtet. Auf der Rückseite der hinterfüllten Mauer ist eine Abdichtung gegen Durchfeuchtung und austretendes Hinterfüllmaterial vorzusehen.
Entwässerung
Auf Hinterfüllung und Bauwerk darf kein Wasserdruck wirken. Bei nicht ausreichend durchlässigen Böden muss deshalb eine fachgerechte Entwässerung vorgesehen werden. Ab einer Wandhöhe von 50 cm ist das Bauwerk grundsätzlich zu entwässernBody
Fundament für Stützmauer
Fundament für Freistehende Mauer
Instandhaltung
Nach der Verlegung
In den ersten drei Monaten sollten neu verlegte Pflasterflächen ausschließlich von Hand gefegt werden. Danach können herkömmliche Kehrmaschinen zum Einsatz kommen. Kehrmaschinen mit Saugwirkung sollten jedoch erst nach etwa einem Jahr verwendet werden, wenn sich das Fugenmaterial ausreichend verfestigt hat.
Reinigung
Verschmutzungen durch Erdreich oder Umwelteinflüsse lassen sich in der Regel mit fließendem Wasser und einer Bürste oder einem harten Besen entfernen. Laub und Blütenblätter sollten möglichst zeitnah beseitigt werden, da sie Verfärbungen auf der Oberfläche verursachen können. Bei hartnäckigeren Verschmutzungen kann ein handelsüblicher, neutraler Seifenreiniger verwendet werden.
Achtung bei Hochdruckreinigern
Pflasterflächen und Palisaden sollten keinesfalls mit einem Hochdruckreiniger gereinigt werden. Durch den hohen Wasserdruck kann die Steinoberfläche mit der Zeit beschädigt und aufgeraut werden. Dadurch kann sich Schmutz leichter festsetzen und tiefer in die Oberfläche eindringen. Zudem besteht die Gefahr, dass Fugenmaterial ausgespült wird und anschließend erneuert werden muss.
Allgemeine informationen
Bestellung und Lieferung
Bestellte Mengen von Pflastersteinen und Terrassenplatten werden automatisch auf volle Lagen aufgerundet. Informationen zu den Frachtkosten für eine Lieferung frei Baustelle erhalten Sie auf Anfrage beim Fachhändler. Alle Lieferungen erfolgen gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Warenrückgabe
Ausgelieferte Ware kann innerhalb von vier Wochen nach vorheriger Ankündigung zurückgegeben werden. Voraussetzung sind volle, einwandfreie und originalverpackte Paketeinheiten. Für die Wiedereingliederung werden 30 % des reinen Warenwertes berechnet. Nebenkosten wie Fracht und Verpackung werden nicht berücksichtigt.
Güteschutz und Normen
Die Produkte werden regelmäßig durch unabhängige Institute überwacht und können mit dem Gütesiegel der MPVA Neuwied gekennzeichnet werden. Sie entsprechen den einschlägigen Normen und Richtlinien, darunter DIN EN 1338 für Betonpflastersteine, DIN EN 1339 für Betonplatten sowie DIN EN 1340 und DIN 483 für Bordsteine. Weitere Betonwaren entsprechen der Richtlinie für nicht genormte Betonprodukte.